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Der Kanarienvogel - ein glänzender Charmeur

Woher kommt der Kanarienvogel?

Schönes glänzendes Gefieder, klare Augen und ein wundervolles Stimmchen. Doch woher kommen die Kanarienvögel, wie erkenne ich diese und was sollte man bei den fliegenden Schönheiten beachten? Ursprünglich kommt die Kanarie aus den Kanarischen Inseln. Der körnerfressende Vogel wurde das erste Mal in Madeira und den Azoren gesichtet. Um seinen Nahrungsbedarf abzudecken, benötigt er eine Vielzahl verschiedener Sämereien. Eine Körnermischung, Obst und Gemüse sind somit die Hauptspeise der Kanarie. Für die Vögel ist das Enthülsen der Samen ein wichtiger biologischer Vorgang.

Die Entdeckungsreise der Kanarie

Im 15. Jahrhundert segelten spanische Seefahrer entlang der westafrikanischen Küste und hörten ein schönes Kirchenglockenklingen. Als Sie dem Klang auf den Grund gehen wollten, trafen Sie nicht auf eine Kirche, sondern einer großen Gruppe Kanaren Girlitze. Da entschieden sich die Seefahrer einige Exemplare von ihrer Reise mitzunehmen. Seit den letzten fünfhundert Jahren werden Kanarienvögel gezüchtet, wodurch etwa 30 verschiedene Arten von Kanarienvögeln entstanden sind.

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Anhand von welchen Merkmalen erkenne ich eine Kanarie?

Die häufigsten Kanarienvögel sind gelb oder orange leuchtend. In der Zucht sind oftmals weiße, rote und braungemusterte Gefieder beliebt. Mit einer Größe von ca. 10-14 cm ähnelt die Statue dem Körperbau der Finken stark: Ein mittellanger Schwanz, ein runder Kopf mit einem kurzen, spitzen und kegelförmigen Schnabel. Kanarienvögel werden als Paar oder in einer Gruppe gehalten. Typische Verhaltensweisen sind der melodische Kanariengesang, das Schnäbeln und gegenseitige Putzen.

Paarungszeit

Was sich neckt das liebt sich. Bevor es zur Paarungszeit kommt, können Kanarienvögel echt hart im Nehmen sein. Spreizen die glänzenden Vögel vor dem Akt ihre Flügel, so beginnt meist eine romantische Verfolgungsjagd. Dabei wird das Verhalten von der Konkurrenz als Drohung gesehen. Häufig kündigt der Vogel auf dieser Weise die Übernahme von Nahrung und seinem Territorium an.

Männliche Kanarienvögel werden zu echten Tänzern, vor allem wenn es darum geht, seiner Liebsten zu gefallen. Die Paarungszeit findet im Haus ganzjährig statt, meistens paaren sich die Vögel jedoch im Zeitraum von Februar bis April. Kurz vor der Paarung wird das Weibchen über das Balzverhalten aufmerksam, wobei die Männchen sehr kreativ und unterschiedlich vorgehen. Oftmals regt der männliche Kanarienvogel das Weibchen mit Singflügen, symbolhaftem Tragen von Nistmaterial und Erstellen von Rohbauten der Nester an. Neben Ansingen, Betteln, Flügel- und Schwanzspreizen, werden unter anderem Geschenke überreicht.

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Es ist sehr wichtig bei domestizierten Kanarienvögeln einen Wechsel in der Fütterungsweise, entsprechend dem Jahreszyklus von Zuchtvorbereitung, Zucht, Mauser, & Ruhephase zu vollziehen.

Ruhephase

Während der Ruhephase kommt der Kanarienvogel zu Kräften. Hierbei soll der Erhaltungsbedarf gedeckt werden, damit der Vogel nicht abmagert und gesund bleibt.

Brutphase

Der Brutauslöser ist die Jahreszeit mit den länger werdenden Tagen. Eine ausgewogene qualitativ hochwertige Samenmischung bietet dem Vogel eine vielseitige abwechslungsreiche Mahlzeit mit lebenswichtigen Fettsäuren. Da die Brutzeit bei den Kanaren 12-14 Tage beträgt und die Versorgung der Nestlinge viel Energie kostet, gilt es bei besonderer Beanspruchung dem Vogel schnell verfügbare Energie in Form von Kohlenhydraten zur Verfügung zu stellen. Dabei sollte man darauf achten, dass die Vögel nicht übergewichtig werden.

Mauserphase

Die Federn der Vögel nutzen sich mit der Zeit ab. Damit die Vögel sich weiterhin wärmen und vor Regen schützen können beginnt die Mauserphase, bei welcher das Federkleid gewechselt wird. Neben der Temperaturveränderung löst das Ende der Brutsaison ebenfalls die Mauser aus. In der Mauserphase herrscht verringerter Proteinbedarf gegenüber der Brutphase, aber erhöhter Bedarf an schwefelhaltigen Aminosäuren und hochwertigen Fettsäuren. Hier werden vor allem Mineralien benötigt.

Dabei gibt es speziell für Kanarienvögel mit weißen, gelben oder Mosaik-Farben und für rote oder braune, das passende Aufzuchtfutter.

Handaufzuchtfutter wird für deren Jungen verwendet.

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